FLiB-Pressemeldung 09/2009

Zugluft-Stopp für Rollläden

Zugluft-Stopp für Rollläden In vielen Wohnungen sollen Rollläden die Bewohner vor Wärmeverlusten schützen. In der Praxis erweisen sich aber gerade ältere Systeme oft als Schwachstellen: Über unge­dämmte Rollladenkästen geht teure Heizenergie verloren. Und durch die Gurtführungsöffnung in Wand oder Decke (siehe Foto) pfeift der kalte Wind herein – so stark, dass die Gardinen wackeln.

Zumindest gegen diese unangenehme Zugluft gibt es schnelle und preiswerte Abhilfe: kleine Bürstenaufsätze, die sich mit nur wenigen Handgriffen vor der Gurtdurchführung befestigen lassen. Dadurch eignen sie sich besonders für Mieter, die lieber zur Selbsthilfe greifen möchten, statt auf größere Sanierungsmaßnahmen zu warten. Zur Energie­einsparung sei es zwar sinnvoller, das komplette Rollladen­system zu sanieren, erklären die Experten vom Fachverband Luftdichtheit im Bauwesen (www.flib.de). Doch wenn der Vermieter dabei nicht mitspielt, seien auch solche kleinen Maßnahmen durchaus empfehlenswert, um die Wohnqualität zu verbessern.

Übrigens: Moderne Rollläden genügen in der Regel von Anfang an den aktuellen Wärmeschutzstandards. Dennoch raten Experten dazu, auch hier genau hinzusehen. Denn immer wieder entstehen Luftlecks, durch die es zieht und Wärme entweicht, durch Unachtsamkeiten beim Einbau.

(Fotozeile)
Quelle für Zugluft: eine Gurtdurchführung älterer Bauart.

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Für weitere Presseauskünfte und Rückfragen:
Dipl.-Ing. Oliver Solcher
Fachverband Luftdichtheit im Bauwesen e. V. (FLiB e. V.)
Storkower Straße 158, 10407 Berlin
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