FLiB-Pressemeldung 09/2005

Der Zugluft keine Chance

Nachträglicher Dachausbau will gut geplant sein

Der Zugluft keine Chance Wenn aus staubigen Dachböden gemütlicher Wohn­raum werden soll, legen Baufamilien am liebsten selbst Hand an. Doch häufig leidet die Dichtheit des Gebäu­des unter den nachträglichen Arbeiten. Der Grund: Die meisten Häuser sind für einen Dachausbau nicht vorbe­reitet.

Besonders häufig entstehen Luftlecks beim Durch­führen von Kabeln und Rohren oder an Balkendurch­dringungen im Dachgeschoss. Die Folge ist nicht nur Zugluft. Weil durch diese Lecks warme Luft nach draußen strömt, entstehen auch viel zu hohe Heiz­kosten. Außerdem gelangt mit der Innenluft Feuchtig­keit aus der Wohnung ins Dach. Schlägt sie sich dort zum Beispiel in der Dämmung nieder, drohen schwere Bauschäden.

Manche Anbieter so genannter Ausbauhäuser be­den­ken Installationen und ähnliche Problemstellen von vornherein und bereiten sie ausbaugerecht vor. Eine solch vorausschauende Planung sollte man sich garantieren und auch im Detail erklären lassen. Das empfiehlt der Fachverband Luftdichtheit im Bauwesen (FLiB) e.V. in Kassel. So weiß man später genau, worauf es beim fachgerechten Do-it-yourself-Ausbau ankommt.

Wo dies nicht möglich ist, sollten Baufamilien Arbeiten, die die Dichtheit der Gebäudehülle berühren, besser Fachkräften überlassen. Eine anschließende Dicht­heitsmessung bestätigt die korrekte Ausführung. Das ist zwar zunächst teurer, als den gesamten Ausbau selbst zu erledigen, rechnet sich aber rasch angesichts möglicher Bauschäden und hoher Energiekosten. Und mit dem Einbau der Installationen und der Eigenarbeit an Innenwänden, Fußböden und Verkleidungen bleibt für Selbermacher noch genug zu tun.

Adressen von Fachleuten für die dichte Gebäudehülle und weitere Infos zum Thema gibt’s unter www.flib.de.

(Bildunterschrift)
Do it yourself beim Dachgeschossausbau ist sehr beliebt.

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Allgemeine Hinweise:
Für weitere Presseauskünfte und Rückfragen:
Dipl.-Ing. Oliver Solcher
Fachverband Luftdichtheit im Bauwesen e. V. (FLiB e. V.)
Storkower Straße 158, 10407 Berlin
Telefon: +49 30 2903 5634, Telefax: +49 30 2903 5772
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