Gemeinsam für bessere Bauqualität
„Ich freue mich sehr über dieses Vertrauen unserer Mitglieder und darauf, mit einem bestens eingespielten Team das Thema Luftdichtheit der Gebäudehülle und damit zugleich Energieeffizienz und Bauqualität weiter voranzubringen“, bedankte Gülker sich bei den Anwesenden. Man werde sich von aktuellen politischen Unwägbarkeiten nicht beirren lassen, sondern den eingeschlagenen Weg konsequent weitergehen. Das spiegele auch die Einstellung der Branche, wie sie in Gesprächen innerhalb des Fachverbands, aber auch weit darüber hinaus deutlich werde, so Gülker: „Veränderte Rahmenbedingungen können die Entwicklung vielleicht verlangsamen. Aber Strukturen und Technologien haben sich etabliert und die Richtung hin zur Klimaneutralität ist unumkehrbar.“ Dabei gehört es zu den Hauptaufgaben des FLiB, alle Beteiligten, vom Verordnungsgeber bis zum privaten Bauherren, über die zentrale Rolle der Luftdichtheit für dauerhaft funktionierende, energieeffiziente Gebäude aufzuklären. Wichtige Ansatzpunkte bei Endkunden sind Aspekte wie Wohnbehaglichkeit und der Schutz vor Bauschäden.
Branche überwiegend männlich
Grund zur Freude ist für die FLiB-Vorsitzende auch die Verstärkung des Vorstandsgremiums durch eine dritte Frau. „Wenn wir mit dieser Personalie nur ein winziges bisschen dazu beitragen, dass mehr Mädchen und Frauen ihre Chance in nach wie vor männlich dominierten Berufsfeldern sehen, wäre das ein schöner Nebeneffekt“, hofft sie für die Zukunft. Bis sich der in der Mitgliederliste des Fachverbands bemerkbar macht, dürfte es allerdings noch dauern: Bislang sind gut 92 Prozent aller Ansprechpartner bei Mitgliedsfirmen Männer.
.
Fotozeile zu FliBVorstand2026.jpg:
Drei Frauen, vier Männer:
die FLiB-Vorsitzende Sabine Gülker inmitten ihres Vorstandsteams (vorne v.l.n.r.) Rüdiger Specht, Jennifer Kreibich, Christian Beyerstedt, Stefan Hückstädt sowie (hinten) Stefanie Rolfsmeier und Benjamin Standecker.
Foto